Die Faszination Fliegen lebt

16.02.2016

Der Jungfernflug war ein voller Erfolg. Erneut ist die Startbahn frei, die Triebwerke laufen und die Startfreigabe für das Serienmodell der Meister Pilot ist erteilt.



Optimale Flughöhe

Nach dem erfolgreichen Launch der Meister Pilot Event-Edition im Rahmen eines Events am Firmensitz von Junghans ist nun auch das Serienmodell der Meister Pilot mit an Bord. Das unverwechselbare Design und mechanische Unabhängigkeit machen den Zeitmesser zum perfekten Kopiloten am Handgelenk.

Die prägenden Gestaltungselemente der legendären Junghans-Fliegeruhr aus den 1950er Jahren finden sich im Serienmodell der Meister Pilot wieder. Der Zeitmesser kombiniert diese mit der weichen, stilvollen Formensprache der heutigen Meister Linie. Der elegante und dezente Schnitt des Gehäuses und die fließenden Bandanstöße konzentrieren die Aufmerksamkeit des Piloten konsequent auf die große Zeitanzeige. Das beidseitig entspiegelte und gewölbte Saphirglas bietet beste Sicht auf die deutlichen Leuchtzahlen und markanten Zeiger. Auch bei schlechten Lichtverhältnissen und bei Nacht ermöglicht die Uhr eine schnelle Orientierung und beste Ablesbarkeit. Auf dem Zifferblatt selbst findet sich eine Bicompax-Anzeige, dessen zwei Totalisatoren auf der Achse 3-9 angeordnet sind.

Gelebte Tradition

Den hohen Anforderungen der Fliegerei an die Zeitmessung stellte sich Junghans bereits in den 1930er Jahren und produzierte Borduhren für den Flugverkehr. Angefertigt wurden diese in Terrasse 7 des heute denkmalgeschützten Terrassenbaus, der durch seine Bauweise für damalige Verhältnisse der filigranen Arbeit der Uhrmacher optimale Lichtbedingungen bot. Auch im legendären Bundeswehrchronographen von 1955 spiegelte sich die klassische Instrumentenoptik des Cockpits wider. Daran angelehnt ist das Design der Meister Pilot: Auf der beidseitig drehbaren Lünette garantieren die 12 markanten, konkaven Einschnitte eine gute Griffigkeit und sorgen für den unverwechselbaren Look des Zeitmessers. Eine Besonderheit ziert den siebenfach verschraubten Gehäuseboden: eine speziell gestaltete Windrose, die die Symbolsprache der klassischen Fliegerei in Form eines künstlichen Horizonts aufnimmt. Für einen sicheren Sitz am Handgelenk sorgt das vernietete Lederband. Das besondere Konstruktionsprinzip der Frontmontage verleiht dem Zeitmesser eine für Fliegeruhren außergewöhnliche Eleganz – und die Leichtigkeit, die man zum Abheben braucht.

Meister Pilot

Werk: Automatikwerk J880.4 mit dezentraler Sekunde bei 3 Uhr
Mit Bicompax-Anzeige (Totalisatoren bei 3 und 9 Uhr)
Modulaufbau Dubois Depraz 2030 mit Basiskaliber ETA 2824 oder Selitta SW200
Chronoscope: Zentrale Stoppsekunde, 30-Minutenzähler auf 9 Uhr
Werkvollendung: Rhodiumplattierung, Streifenschliff auf Rotor und Dekor auf Brücke
Gehäuse: Edelstahl Ø 43,3 mm mit beidseitig drehbarer Lünette.
Das Besondere an der Lünette sind die 12 konkaven Einschnitte, die bereits das Original prägten.
Höhe 14,4 mm, gewölbtes und beidseitig entspiegeltes Saphirglas, 7-fach verschraubter Boden mit Windrosen-Dekor
Zifferblatt/Zeiger:  Zifferblattdruck und Zeiger mit umweltfreundlicher Super Luminova Leuchtmasse
Armband: Vernietetes Lederband mit Dornschließe
Wasserdichte: bis 10 bar