Klar. Puristisch. Bauhaus.

Schon seit den 1950er-Jahren baut Junghans Uhren, die das typisch puristische Bauhaus-Design pflegen und die gestalterische Handschrift des Bauhaus-Schülers Max Bill tragen. Kongenial zusammen finden Designer und Designschule in der Serie max bill Bauhaus, die mit der Vorstellung der max bill Regulator Bauhaus nun drei Modelle umfasst, die alle mit dem gleichen Designcode auftreten. Dazu gehören ein mattiertes Edelstahlgehäuse, ein weißes Zifferblatt und rote Farbakzente auf den Zeigern sowie beim Datum. Das ist alles sehr bewusst gewählt, wie ein Auszug aus dem Buch „max bill am bauhaus“ verrät:

„Ich erinnere mich noch lebhaft an jenen Morgen, als vor der Einfahrt zum Bahnhof Dessau die Front des Bauhaus-Gebäudes unvermittelt gegenüberstand. Etwas nie Gesehenes: weiße Wände und grosse dunkle Glasfassaden, dazu im Vordergrund das Studentenhaus mit den Balkontüren als mennigrote Akzente.“

Abgerundet wird die Bauhaus-Idee durch einen aufwendig gestalteten Boden, der diese Serie zu etwas ganz Besonderem macht. Die Rückseite zeigt mit einem partiell durchsichtigen Hinterglasdruck das stilisierte Bauhaus-Gebäude, durch dessen Fenster das mechanische Werk betrachtet werden kann.

max bill Regulator Bauhaus
Mit der neuen max bill Regulator Bauhaus ergänzen die Schramberger diese beliebte und traditionsreiche Kollektion um ein außergewöhnliches Modell. Die Zusatzbezeichnung Regulator signalisiert, dass es sich hier um eine besondere Zifferblattaufteilung mit zentralem Minuten- sowie dezentralen Stunden- und Sekundenzeiger handelt. Vorbilder dafür sind sogenannte Regulatoren, also hochpräzise Wanduhren, die einst zur Regulierung von Armbanduhren dienten. Hier spielte der Minutenzeiger eine Hauptrolle, weshalb dieser optisch dominiert. Ein Durchmesser von 40 Millimeter sowie ein gewölbtes Saphirglas mit dem modelltypischen schmalen Glasrand sorgen dafür, dass diese außergewöhnliche Anzeigeform entsprechend zur Geltung kommt. Als Antrieb der Neuerscheinung dient das Automatikwerk Kaliber J800.5 mit einer Gangautonomie von 38 Stunden.

max bill Chronoscope Bauhaus
Dass sich klares, minimalistisches Design und Sportlichkeit nicht ausschließen müssen, zeigt die max bill Chronoscope Bauhaus. Das Kaliber J880.1 mit Automatikaufzug verfügt über eine Gangautonomie von mindestens 48 Stunden und beherrscht auch die Kurzzeitmessung. Uhren mit dieser Zusatzfunktion nennt Junghans Chronoscope. Dieser Begriff ist abgeleitet von den beiden griechischen Wörtern Chronos (Zeit) und skopein (betrachten). Landläufig werden solche Uhren als Chronographen (Zeitschreiber) bezeichnet, was streng betrachtet nicht korrekt ist. Zur Klarheit des Designs gesellt sich hier auch Klarheit in der Namensgebung.

max bill Automatic Bauhaus
Besonders puristisch zeigt sich die max bill Automatic Bauhaus. Hier ist die Anzeige auf das unbedingt Notwendige und Nützliche reduziert, nämlich eine Zeitanzeige mit Stunden, Minuten und einer zentralen Sekunde sowie ein Datumsfenster. Sie folgt konsequent der Bauhaus-Idee, dass sich die Form der Funktion unterordnet. Die Automatic, angetrieben vom Kaliber J800.1 ist mit einem Durchmesser von 38 Millimeter die kleinste dieser Bauhaus-Trilogie – und wirkt dadurch ausgesprochen ausgewogen.

Bauhaus trifft Komfort
Bauhaus-Designer konzentrierten sich stets auf den praktischen Gebrauch und die Effizienz ihrer Entwürfe. Dazu gehört bei Uhren nicht nur eine einwandfreie Ablesbarkeit, die alle drei Modelle der Linie max bill Bauhaus bieten. Auch der Tragekomfort gehört dazu. Dazu tragen die linsenförmigen Gehäuse mit ihren kurzen Bandanstößen ebenso bei wie die Bänder aus handschuhweichem Leder. Außerdem ist jede der drei Uhren für sich betrachtet relativ leicht. Deshalb bemerkt man diese Uhr nur, wenn man sie bewusst betrachtet. Ein Blick, der sich lohnt.