Junghans mit positivem Geschäftsjahr 2018

22.02.2019

Auch im 10. Jahr in Folge nach der Übernahme durch die Familie Steim schreibt die Uhrenfabrik aus Schramberg schwarze Zahlen. In einem bewegten Jahr 2018, das von großen Investitionen in den Han-del, in Technik und in Tradition geprägt war.



 

Auch im 10. Jahr in Folge nach der Übernahme durch die Familie Steim schreibt die Uhrenfabrik aus Schramberg schwarze Zahlen. In einem bewegten Jahr 2018, das von großen Investitionen in den Handel, in Technik und in Tradition geprägt war.

Die Uhrenfabrik Junghans GmbH & Co. KG schreibt auch 2018 schwarze Zahlen und setzt mit einem Umsatz in Höhe von knapp 22 Mio. Euro die stabile Entwicklung der letzten Jahre fort. Auf den für Junghans wichtigen deutschen, österreichischen und schweizerischen Märkten konnte das Traditionsunternehmen aus dem Schwarzwald das positive Vorjahresergebnis im Einzelhandel bestätigen.

Für den mutigen und für die Positionierung der Marke enorm wichtigen Schritt, sich aus den Warenhäusern zurückzuziehen, erhielt das Unternehmen viel Zuspruch aus dem Einzelhandel. Trotz konstant guter Verkaufszahlen des stationären Fachhandels im Jahr 2018 konnten die durch den Rückzug entstandenen Umsatzeinbußen nicht gänzlich kompensiert werden.

In den internationalen Märkten wiederum kann Junghans ein Umsatzplus von 9,4 % verzeichnen. Mit Zuwächsen in den USA, China, Hongkong und den Beneluxstaaten setzt das Unternehmen außerdem die konsequente Internationalisierung fort. Nachdem 2017 eine neue strategische Partnerschaft für den bedeutenden amerikanischen Markt geschlossen worden war, hat Junghans nun auch in Indien einen neuen Distributor. Die Mitarbeiterzahl in Schramberg lag 2018 bei 114.

Der Tradition verpflichtet

Das Jahr 2018 war für Junghans von großen Investitionen in den Handel, in Technik und in Tradition geprägt. Strategisch wichtig für die Stärkung des Fachhandels war im Jahr 2018 die Einführung der Markenbotschafterschulung im Rahmen der Junghans-Akademie. Ein Konzept des Schramberger Traditionsunternehmens, das intensive Verkaufsschulungen für den Fachhandel beinhaltet, um die Handelskompetenz zu erhöhen und das Markenerlebnis im Verkaufsgespräch zu intensivieren. Damit wurde das Vertrauen in die Marke selbst erhöht und die nachhaltige Verbindung zwischen Handel und Marke gefestigt.

Am Standort in Schramberg wurde 2018 der historische Terrassenbau, ein Wahrzeichen von Junghans, als Museum neu eröffnet. In dem neunstöckigen architektonischen Meisterwerk von Philipp Jakob Manz befindet sich heute, nach aufwendiger denkmalgerechter Sanierung, das Junghans Terrassenbau Museum. Es dokumentiert die Geschichte der Uhrenherstellung im Schwarzwald auf einem historischen Rundgang.

Ebenfalls 2018 hat Junghans, nach mehreren Jahren Entwicklungsarbeit, eine neue Funkwerkegeneration vorgestellt. Nachdem man bereits in den 1990er Jahren die erste Funkarmbanduhr der Welt präsentiert hatte, stärkt der Pionier der Funktechnologie erneut die Produktion am Standort in Schramberg und die Kompetenz im Funkuhrenbereich. Mit den neuen Modellen Meister MEGA und max bill MEGA gelingt es Junghans, Uhrenklassiker mit 30 Jahren Know-how in der Funktechnologie zu verbinden. Die neue Technologie ermöglicht zudem in Regionen ohne Funkempfang die Uhrzeit mit einer App über das Smartphone zur synchronisieren.

Handel, Technik und Tradition – Junghans investiert in die Zukunft.

 

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Tel. +49 711 / 36 53 37 77

PRjunghans@convensis.com

Junghans – die deutsche Uhr

Die Uhrenfabrik Junghans wurde 1861 in Schramberg im Schwarzwald gegründet. Über 150 Jahre Kompetenz in Präzision und Gestaltung spiegeln sich in prägenden Meilensteinen wider: 1903 ist Junghans mit über 3.000 Beschäftigten größter Uhrenhersteller der Welt. Die Entwicklung präziser Werke macht das Unternehmen 1951 zum größten Chronometerhersteller in Deutschland und 1956 zum drittgrößten der Welt. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München setzt Junghans als offizieller Zeitnehmer neue Maßstäbe in der Zeitmessung. Nach einer ereignisreichen und bewegten Firmengeschichte sind die Schramberger Unternehmer Dr. Hans-Jochem und Hannes Steim seit 2009 die neuen Eigentümer des Traditionsunternehmens. Mit Liebe zum Detail, einem hohen Anspruch an Design und Qualität, sowie mit technologischer Kompetenz wird jede Uhr in Schramberg gefertigt. Die Kollektion umfasst charismatische Zeitmesser: Die Meister-Uhren, die seit den 1930er Jahren gefertigt werden, spiegeln Geschichte und Gegenwart des Unternehmens wider. Bereits 1956 gestaltete Max Bill Zeitmesser, die zu absoluten Klassikern geworden sind. Von der Bauhaus-Philosophie geprägt, werden sie bis heute nahezu unverändert hergestellt. Mit der Erfindung der ersten Funkarmbanduhr setzte Junghans 1990 Maßstäbe – eine Technologie, die in Verbindung mit umweltfreundlicher Solarenergie noch heute zum Einsatz kommt. Eine technologische Bandbreite, so einzigartig wie die Uhren mit dem Stern.