Raum für Design

16.02.2018

Die minimalistische Gestaltung der neuen max bill Modelle von Junghans erzeugt maximale Aufmerksamkeit.



Die minimalistische Anordnung und Auswahl von Objekten nach deren Funktion, um eine gestalterische Ordnung zu erlangen, ist charakteristisch für das Bauhaus. Vor allem in der Bauhaus-Architektur, für die hohe Decken, lichtdurchflutete Räume und eine zurückhaltende Inneneinrichtung typisch sind, steht der Minimalismusgedanke im Vordergrund. Denn indem man Design den nötigen Raum gibt, kommt es erst richtig zur Geltung. Die neuen max bill Modelle von Junghans folgen genau diesem Prinzip: das zurückhaltende Design erhält durch den dezenten, sandgoldenen Ton des Gehäuses den nötigen Raum zur Entfaltung. Das schlichte Zifferblatt in einem hellen Grauton folgt den Prinzipien der Bauhaus-Architektur und rückt das Wichtigste in den Vordergrund: die Zeit. Getreu dem Motto „die Form folgt der Funktion“ zeigen dezente Zeiger, feine Striche und Zahlen die Zeit an. Die minimalistisch gestalteten Elemente setzen das puristische Design des Zeitmessers gekonnt in Szene und verleihen ihm so maximale Aufmerksamkeit.

Die neue Junghans max bill in Sandgold – maximal minimal.

Die Linie JUNGHANS max bill

Getreu der Prämisse „Die Form folgt der Funktion“ entwarf der Künstler und Bauhausschüler Max Bill einen Zeitmesser der besonderen Art. Die logische Zifferblattgestaltung der Küchenuhr aus dem Jahr 1956, die als Max Bill Wanduhr Designgeschichte schrieb, wurde zum charakteristischen Merkmal seiner Zeitmesser und floss 1961 in die Gestaltung der ersten Armbanduhren von Max Bill mit ein. Besonderen Wert legte der Künstler auf die Verbindung von Gebrauchswert und Schönheit. Mit konstruktiver Klarheit und dem Streben nach ästhetischer Perfektion werden die Designklassiker der Linie JUNGHANS max bill bis heute nahezu unverändert hergestellt.

Junghans – die deutsche Uhr

Die Uhrenfabrik Junghans wurde 1861 in Schramberg im Schwarzwald gegründet. Über 150 Jahre Kompetenz in Präzision und Gestaltung spiegeln sich in prägenden Meilensteinen wider: 1903 ist Junghans mit über 3.000 Beschäftigten größter Uhrenhersteller der Welt. Die Entwicklung präziser Werke macht das Unternehmen 1951 zum größten Chronometerhersteller in Deutschland und 1956 zum drittgrößten der Welt. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München setzt Junghans als offizieller Zeitnehmer neue Maßstäbe in der Zeitmessung. Nach einer ereignisreichen und bewegten Firmengeschichte sind die Schramberger Unternehmer Dr. Hans-Jochem und Hannes Steim seit 2009 die neuen Eigentümer des Traditionsunternehmens. Mit Liebe zum Detail, einem hohen Anspruch an Design und Qualität, sowie mit technologischer Kompetenz wird jede Uhr in Schramberg gefertigt. Die Kollektion umfasst charismatische Zeitmesser: Die Meister-Uhren, die seit den 1930er Jahren gefertigt werden, spiegeln Geschichte und Gegenwart des Unternehmens wider. Bereits 1956 gestaltete Max Bill Zeitmesser, die zu absoluten Klassikern geworden sind. Von der Bauhaus-Philosophie geprägt, werden sie bis heute nahezu unverändert hergestellt. Mit der Erfindung der ersten Funkarmbanduhr setzte Junghans 1990 Maßstäbe – eine Technologie, die in Verbindung mit umweltfreundlicher Solarenergie noch heute zum Einsatz kommt. Eine technologische Bandbreite, so einzigartig wie die Uhren mit dem Stern.